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Библия » Elberfelder Bibel 2006
Иеремия 4 глава
5 глава »
1 Wenn du umkehrst, Israel, spricht der HERR, zu mir umkehrst und wenn du deine Scheusale von meinem Angesicht entfernst, dann brauchst du nicht mehr umherzuschweifen!
1 1 – w. ist der Ausspruch des HERRN
1 2 – o. dann kehre zu mir um!
1 ⓐ – 1Sam 7,3; 2Chr 34,33
2 Und wenn du schwörst: So wahr der HERR lebt! — in Wahrheit, in Recht und in Gerechtigkeit —, dann werden die Nationen sich in ihm segnen und sich in ihm rühmen.
2 ⓑ – 1Sam 20,3
2 3 – o. Treue
2 ⓒ – Kap. 5,2; 12,16; 5Mo 6,13
2 4 – d. i. in gerechtem Verhalten
2 5 – Andere lesen mit Textänderung: in dir
2 6 – d. h. <mit seinem Namen> Segen wünschen
2 ⓓ – 1Mo 22,18
2 7 – d. h. <mit seinem Namen> Segen wünschen
2 ⓔ – Mal 1,11
3 Denn so spricht der HERR zu den Männern von Juda und zu Jerusalem: Pflügt euch Neuland und sät nicht unter die Dornen!
3 8 – w. Brecht einen Neubruch für euch
3 ⓕ – Hos 10,12
3 ⓖ – Mt 13,7
4 Beschneidet euch für den HERRN und entfernt die Vorhäute eurer Herzen, ihr Männer von Juda und ihr Bewohner von Jerusalem, damit mein Zorn nicht ausbricht wie ein Feuer und unauslöschlich brennt wegen der Bosheit eurer Taten!
4 ⓗ – Kap. 9,25; 5Mo 10,16; Röm 2,28.29
4 ⓘ – Kap. 15,14; 21,12; 2Chr 34,25
5 Verkündigt es in Juda und lasst es in Jerusalem hören und sagt: Stoßt ins Horn auf dem Land! Ruft aus voller Kehle und sagt: Versammelt euch und lasst uns in die befestigten Städte ziehen!
5 ⓙ – 4Mo 10,2.3; Hos 8,1
5 ⓚ – Kap. 8,14
6 Richtet ein Feldzeichen auf nach Zion hin! Flieht, bleibt nicht stehen! Denn ich bringe Unglück von Norden her und einen großen Zusammenbruch.
6 ⓛ – Kap. 1,14; 10,22; Hes 9,2
7 Ein Löwe steigt herauf aus seinem Dickicht, und ein Zerstörer der Nationen bricht auf. Er zieht von seinem Ort aus, um dein Land zur Wüste zu machen, deine Städte verfallen, sind ohne Bewohner.
7 ⓜ – Kap. 5,6; 49,19; Dan 7,4
7 ⓝ – Kap. 2,15; 8,16; 22,6; 3Mo 26,31
8 Darum gürtet euch Sacktuch um, klagt und jammert! Denn die Glut des Zornes des HERRN hat sich nicht von uns abgewandt.
8 ⓞ – Jes 22,12; 32,11; Mi 1,16
8 ⓟ – Jes 5,25
9 Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der HERR, da wird das Herz des Königs und das Herz der Obersten vergehen. Und die Priester werden sich entsetzen und die Propheten erstarrt sein.
9 9 – w. ist der Ausspruch des HERRN
9 10 – d. h. der Mut
9 11 – d. h. der Mut
9 ⓠ – Kap. 2,26; 25,34; Jes 28,19
10 Da sprach ich: Ach, Herr, HERR! Fürwahr, bitter getäuscht hast du dieses Volk und Jerusalem, als du sprachst: Ihr werdet Frieden haben! — und ‹nun› dringt ‹uns› das Schwert bis an die Seele.
10 12 – Mehrere alte Üs. lesen: Da sprachen sie
10 ⓡ – Kap. 6,14; 14,13.14
11 In jener Zeit wird diesem Volk und Jerusalem gesagt werden: Ein heißer Wind von den kahlen Höhen in der Wüste kommt ‹gerade›wegs zur Tochter meines Volkes, nicht zum Worfeln und nicht zum Läutern, ‹sondern›
11 13 – o. Karawanenwegen
11 ⓢ – Kap. 23,19; 30,23; 51,1; Hos 4,19
12 ein Wind, stärker als dieser, wird ‹von› mir kommen. Nun will auch ich Gerichtsurteile über sie sprechen.
12 ⓣ – Kap. 1,16
13 Siehe, wie Wolken zieht er herauf, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, schneller als Adler seine Pferde. Wehe uns! Denn wir sind überwältigt.
13 ⓤ – Kap. 46,18; Sach 6,1
13 ⓥ – Kap. 6,23; 48,40; 5Mo 28,49
14 Wasche dein Herz rein von Bosheit, Jerusalem, damit du gerettet wirst! Wie lange sollen deine heillosen Pläne in deinem Innern schlummern?
14 ⓦ – Kap. 18,11
14 14 – w. die Nacht über bleiben
14 ⓧ – Kap. 13,27
15 Denn eine Stimme berichtet von Dan her und verkündet Unheil vom Gebirge Ephraim aus.
15 ⓨ – Kap. 8,16
15 15 – o. Ja, horch! Ein Bote von Dan — und einer, der Unheil verkündet
16 Ruft es den Nationen ins Gedächtnis, siehe, verkündet es Jerusalem: Belagerer kommen aus einem fernen Land und lassen ihre Stimme erschallen gegen die Städte Judas!
16 ⓩ – Kap. 6,18.19
16 16 – Andere üs. mit Änderung des Textes: Ruft es ins Gedächtnis, meldet es in Juda, verkündet es in Jerusalem
16 ⓐ – Kap. 6,22; Jes 39,3
17 Wie Wächter auf dem Feld sind sie ringsumher gegen Jerusalem. Denn gegen mich ist es widerspenstig gewesen, spricht der HERR.
17 17 – w. gegen sie
17 ⓑ – Kap. 6,3; 52,4
17 ⓒ – 5Mo 9,24; Kla 1,18; Dan 9,7-14
17 18 – w. ist der Ausspruch des HERRN
18 Dein Weg und deine Taten haben dir das gebracht; das ist deine Bosheit, dass es bitter ist und bis an dein Herz dringt.
18 ⓓ – Kap. 2,17.19; 14,16; Jes 50,1
18 19 – d. h. die Folge deiner Bosheit
18 ⓔ – Kla 3,15
19 Meine Eingeweide, meine Eingeweide! Ich muss mich winden. Die Wände meines Herzens! Es tobt in mir mein Herz. Ich kann nicht schweigen. Denn du, meine Seele, hörst den Schall des Horns, Kriegsgeschrei;
19 20 – d. i. der Sitz der Gefühle
19 ⓕ – Kap. 8,18; Hab 3,16
19 ⓖ – Kap. 20,9
19 ⓗ – 2Kö 8,11; Am 3,6
20 Zusammenbruch über Zusammenbruch wird ausgerufen. Denn das ganze Land ist überwältigt. Plötzlich sind meine Zelte überwältigt, meine Zeltdecken in einem Augenblick.
20 ⓘ – Kap. 9,18; 10,20
21 Wie lange muss ich das Feldzeichen sehen, den Schall des Horns hören? —
22 Denn mein Volk ist närrisch, mich kennen sie nicht. Törichte Kinder sind sie und unverständig. Weise sind sie, Böses zu tun; aber Gutes zu tun, verstehen sie nicht. —
22 ⓙ – 5Mo 32,6.28
22 ⓚ – Kap. 8,7; 9,2.5
22 ⓛ – Ps 36,4; Spr 28,5; Hos 4,1.6; Röm 3,11.17
22 ⓜ – Mi 7,3; Tit 1,16
23 Ich schaue die Erde, und siehe, sie ist wüst und leer, und zum Himmel, und sein Licht ist nicht da.
23 ⓝ – 1Mo 1,2
23 ⓞ – Jes 5,30; Offb 6,12
24 Ich schaue die Berge, und siehe, sie beben, und alle Hügel schwanken.
24 ⓟ – Jes 5,25; 13,13; 24,20; Hes 38,20
25 Ich schaue, und siehe, kein Mensch ist da; und alle Vögel des Himmels sind entflohen.
25 ⓠ – Kap. 9,9.10; Zef 1,3
26 Ich schaue, und siehe, das Fruchtland ist eine Wüste; und alle seine Städte sind niedergerissen vor dem HERRN, vor der Glut seines Zornes.
26 21 – hebr. Karmel
26 ⓡ – Kap. 7,34; 25,11; 3Mo 26,31.32; Kla 2,7; Zef 1,18
27 Denn so spricht der HERR: Öde soll das ganze Land werden; doch will ich nicht ein Ende ‹mit ihm› machen.
27 ⓢ – Kap. 7,34; 25,11; 3Mo 26,31.32; Kla 2,7; Zef 1,18
27 ⓣ – Kap. 5,10.18; Jes 17,6
28 Darum wird die Erde trauern, und der Himmel oben schwarz werden. Denn ich habe es geredet, ich habe beschlossen, und ich werde es nicht bereuen und nicht davon ablassen.
28 ⓤ – Hos 4,3
28 22 – w. umkehren
28 ⓥ – Kap. 7,16; 4Mo 23,19
29 Vor dem Geschrei der Reiter und Bogenschützen flieht jede Stadt; sie gehen ins Dickicht und ersteigen die Felsen. Jede Stadt ist verlassen, und kein Mensch wohnt ‹mehr› darin.
29 23 – d. h. die Bewohner
29 ⓦ – Offb 6,15
30 Und du, Überwältigte, was wirst du tun? Wenn du dich auch in Karmesin kleidest, wenn du mit goldenem Schmuck dich schmückst, wenn du deine Augen mit Schminke vergrößerst; vergeblich machst du dich schön. Die Liebhaber verschmähen dich, sie trachten dir nach dem Leben.
30 ⓧ – Kap. 5,31; Jes 10,3
30 24 – w. aufreißt
30 ⓨ – Spr 7,10
30 ⓩ – Kap. 30,14; Ob 7
31 Denn eine Stimme wie die von einer Kreißenden höre ich, das Klagegeschrei wie von einer Erstgebärenden, die Stimme der Tochter Zion. Sie seufzt, sie breitet ihre Hände aus: Wehe mir! Denn meine Seele erliegt den Mördern.
31 25 – so mit LXX; Mas. T.: Bedrängnis
31 ⓐ – Kap. 6,24; 13,21; 22,23; 30,6; Hos 13,13; Mi 4,10
31 ⓑ – Kla 1,17; 1Thes 5,3
31 ⓒ – Kap. 10,19; Jes 26,17; Kla 2,21

 

Иеремия 4 глава в переводах